Die wirkliche Ursache von Aufruhr ist immer der Mangel an Glück

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Die Libertären H-Burg sind eine von anarchistischen und anderen fortschrittlichen Ideen beeinflusste Gruppe in Hamburg, die sich auf verschiedenartige Art und Weise für eine gewalt- und herrschaftsfreie Gesellschaft aller Menschen engagiert. Eine Gesellschaft, die sich als Teil des Ökosystems Erde begreift, und in der die Menschen inmitten ihrer Mitkreaturen die hohen Ideale von Freiheit, Liebe und Vernunft so weit als möglich verwirklichen. Neben der Aufklärung über die Menschen und andere Lebewesen verachtenden Strukturen des kapitalistischen und nationalstaatlichen Systems und seiner vielfältigen, oft subtilen, Unterdrückungsmechanismen, beteiligen wir uns an Aktivitäten, die das Ziel haben, emanzipatorische Strukturen und Freiräume zu erlangen, zu pflegen,  zu verteidigen und auszubauen.

Des Weiteren beschäftigen wir uns u. a. in unregelmäßigen Abständen mit theoretischen Themen, wie z. B. mit der Vertiefung von anarchistischem und anderem zukunftsweisenden Gedankengut.

Wir sind nicht ausschliesslich eine reine Politgruppe, sondern pflegen ein freundschaftliches Verhältnis zueinander, das hin und wieder auch durch gemeinsame Unternehmungen gestaltet wird.

Zu einem gemeinsamen Treffen würden wir Dich gerne einladen.


Neuausrichtung linksradikaler Politik


Kritik & Perspektiven um Organisierung und revolutionäre Praxis

Einleitung

Neben einer stillen Ohnmacht, die viele von uns derzeit vor dem Hintergrund der sich rasant verschärfenden Angriffe des kapitalistischen Systems und der fehlenden Stärke linker Bewegungen befällt, nehmen wir in den letzten Jahren aber auch hoffnungsvoll eine neue Suchbewegung unter Linken und Linksradikalen wahr. Die Frage nach einer möglichen tatsächlichen Alternative zum Kapitalismus wird wieder stärker diskutiert – oder die Diskussion darüber zumindest stärker eingefordert – ebenso wie die Diskussion über die Frage, mit welchen konkreten Mitteln und Methoden eine tatsächliche Überwindung des kapitalistischen Systems denkbar sein könnte. Diese Suchbewegungen zeigen sich in den zahlreichen Diskussionen, die wir egal wohin wir kommen, mit Genoss_innen führen, den zahlreichen Strategiepapieren, die in den letzten Jahren veröffentlicht wurden und der in ihnen geäußerten Kritik an unserer bisherigen Politik sowie der Suche nach Strategien, die den aktuellen Entwicklungen entsprechen.

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Aktuelle Termine und Infos für Hamburg und Umgebung findet du hier:

BEWEGUNGSMELDER

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B u n t e s  statt weißes Dinner!

Viele von euch werden schon vom „Weißen Dinner“ gehört haben. Es handelt sich dabei um ein meist privat organisiertes Massenpicknick weiß gekleideter Menschen, oft an prominenten städtischen Orten. Ausgangspunkt des „Weißen Dinners“ war Paris. Mittlerweile gibt es gleichartige Veranstaltungen weltweit, unter anderem auch in mehreren deutschsprachigen Städten.

Die Grundidee des „weißen Dinners“ ist gut. Menschen machen sich den Öffentlichen Raum durch Nutzung zu eigen, um sich zu treffen, auszutauschen und kennenzulernen …

Kritisch sehen wir, dass mit der Vorgabe, ausschließlich weiße Kleidung zu tragen, weiße Tischdekoration zu verwenden, an eine überwundene Symbolik der (reichen) Oberschicht angeknüpft wird und zugleich Menschen von der Teilnahme ausgeschlossen werden.

Weiße Kleidung ist historisch ein Zeichen der Vermögenden gewesen. Gerade im Kontrast zur Arbeitskleidung der einfachen Handwerker*innen, Fabrikarbeiter*innen usw. gibt sie zu erkennen, dass man auf keine Beschäftigung angewiesen ist, unter der das weiße, saubere Outfit Schaden nehmen könnte. Weiße Kleidung ist auch heute noch wegen ihrer Schmutzanfälligkeit für viele Arbeiter*innen und Arbeitnehmer*innen unpraktisch. Dieses Symbol weißer Kleidung als „Schmuck“ der Reichen wird auch heute noch in der Werbung eingesetzt (Menschen in blütenweißen Kleidern, Hemden und Anzügen auf Booten oder Gartenpartys, die ärmeren Menschen nicht zugänglich sind). Eine komplett weiße Kleidung ist unverändert häufig (natürlich nicht immer) Ausdruck einer elitären, sich über andere erhebenden Haltung.

Ärmere Menschen können es sich nicht leisten, für Veranstaltungen wie das weiße Dinner einfach mal einen Satz weißer Kleidung vorrätig zu halten, wenn sie diese sonst nicht tragen. Und bei einer Teilnahme am weißen Dinner in blau, schwarz, grün … hätten sie mit der Missbilligung anderer Teilnehmer zu rechnen und verzichten deshalb auf die Teilnahme.

Daher greifen wir die gute Idee des weißen Dinners auf, verzichten auf statusgebundene Kleidervorschriften und laden alle herzlich zu einem fröhlichen und bunten Dinner am

27. August um 17 Uhr in Hamburg-Harburg auf dem Hastedtplatz

ein. Bringt was zu essen und zu trinken mit, Tische und Stühle oder Decken zum drauflegen, einen Grill wer mag usw. Die ein oder andere Gitarre wäre vielleicht auch gut. Frisbee und Wikinger Schach … Alles, was man für einen schönen gemeinsamen Abend brauchen kann.

Der brave Bürger bürgt dafür, dass alles so weitergeht,
wie es nicht weitergehen kann. (Walter Ludin)

Wir nicht!