Die wirkliche Ursache von Aufruhr ist immer der Mangel an Glück

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Die Libertären Harburg sind eine vom anarchistischen und freiheitlich-sozialistischen Gedanken beeinflusste Stadtteilgruppe.

Wir engagieren uns für eine antikapitalischtische Kultur und organisieren u.a. unkommerzielle Kulturveranstaltungen. Neben dem Ausrichten von politischen Informations- und Diskussionsabenden beteiligen wir uns an antifaschistischer Bündnisarbeit und sind in der Anti-Atom-Bewegung aktiv.

Des weiteren beschäftigen wir uns in unregelmäßigen Abständen mit der Vertiefung von anarchistischem und anderem freiheitlichen Gedankengut.

Spaß haben wir auch bei freundschaftlichen Kontakten untereinander und gemeinsamen Unternehmungen.

Zu einem unserer Treffen würden wir dich gerne einladen


Aktuelle Termine und Infos für Hamburg und Umgebung findet ihr im BEWEGUNGSMELDER

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Freitag 2. März, 19:30

Vortrag und Diskussion:

Freie Menschen in Freien Vereinbarungen:

Grundlegungen für eine herrschaftsfreie Welt

„Alles wird schön“, Friedrich- Naumann – Str. 27

(5. Min. v. S-Bahn Heimfeld)

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Es wird Zeit für eine neue Diskussion um Visionen. Das dürfen keine Rezepte sein, sondern sie müssen zeigen: Es gibt ein Leben jenseits des Kapitalismus und all der anderen Herrschaftsstrukturen, die Gesellschaft und Alltag durchziehen.

Wie kann eine herrschaftsfreie Welt aussehen? Funktioniert “Anarchie”? Die Thesen und Ideen von “Freie Menschen in freien Vereinbarungen” wollen verbinden, was bisher weit auseinander lag: Die politische Debatte um gesellschaftliche Strukturen und eine Alltagspraxis von Autonomie und Kooperation. Die philosophische Idee der Selbstentfaltung des Menschen. Und naturwissenschaftliche Erkenntnisse von Evolution über Ökologie und die Physik der Materie bis zur Hirnforschung. So entsteht ein Modell einer dynamischen, selbstorganisierten Welt, in der die Menschen im Mittelpunkt stehen. Fortschritt ist die Ausweitung von Möglichkeiten, zwischen denen sich alle frei entscheiden können – kommunikativ und kooperierend.

Das Ergebnis ist nicht nur eine abstrakte Vision jenseits von Profitlogik, Verwertungszwang und Hierarchien. Sondern es zeigt, dass es ein Leben jenseits des Kapitalismus und all der anderen Herrschaftsstrukturen, die Gesellschaft und Alltag durchziehen, gibt und geben muss. Daraus lassen sich viele konkrete Zukünfte ableiten, von direkter Ökonomie statt Marktwirtschaft über eine Abschaffung von Patenten und Copyrights (freies Wissen für alle Menschen), gemeinsamem Reichtum an allen Ressourcen, emanzipatorischen Umweltschutz bis zu Alternativen zu Verboten, Strafen und überhaupt allen Kollektiventscheidungen, in denen ein selbsternanntes “alle” für tatsächlich alle entscheidet.